Parlamentsgruppe "Bahnlärm" geht weiter.

Bahnlärm Parlamentsgruppe Wahlperiode
Bahnlärm Parlamentsgruppe Wahlperiode
Parlamentsgruppe Bahnlärm 19. Wahlperiode
Brief Gründung Parlamentsgruppe Bahnlärm

04.12.2017 | Auch in der neuen Legislaturperiode werde ich wieder der überparteilichen Parlamentsgruppe "Bahnlärm" angehören. Diese Gruppe hat sich in der letzten Legislatur gegründet und dem Ziel verschrieben, Wege und Mittel zu finden und zu unterstützen, wie Bahnlärm reduziert und Betroffene von Schienenlärm besser geschützt werden können. Ich freue mich sehr darüber, dass die Initiative weiterhin als überparteiliche Parlamentariergruppe arbeiten wird.

Über 6 Millionen Menschen in unserem Land sind gesundheitsgefährdendem Lärm von Bahnstrecken ausgesetzt. In der letzten Legislatur hat der Deutsche Bundestag bereits parteiübergreifend beschlossen höhere Standards für Gütertransporte einzuführen und laute Güterwagen ab 2021 zu verbieten. Hierfür gilt den vielen Engagierten in den bundesweit aktiven Bürgerinitiativen großer Dank. Durch ihr Engagement haben sie Druck erzeugt, damit endlich Bewegung in dieser Frage entsteht. Ich werde dieses Engagement auch zukünftig unterstützen.

Für mich ist der Kampf gegen Bahnlärm auch immer ein Kampf für Umweltschutz. Ein Großteil der CO2-Emmissionen in unserem Land werden durch den Verkehr ausgestoßen. Wenn wir zu einer umweltgerechteren Gesellschaft kommen wollen, müssen wir zukünftig mehr auf den Schienenverkehr setzen. Dabei ist klar, dass dies nicht zu Lasten der Menschen gehen darf. Wir werden die Akzeptanz von Güterverkehr auf Schienen nur durch intensive Bemühungen beim Lärmschutz erreichen. Damit wird der Lärmschutz zu einer zentralen Frage des Umweltschutzes. Andere Länder, wie die Schweiz, zeigen gute Wege auf, wie zukunftsorientierte Lösungen umgesetzt werden können. Deutschland sollte in dieser Frage nicht weiter hinterherhinken. Dafür werde ich mich auch weiterhin einsetzen.