Kreativwirtschaft nachhaltig stärken

18.08.2017 | Gemeinsam mit der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, besuchte der SPD-Bundestagsabgeordnete für Prenzlauer Berg, Weißensee und Pankow, Klaus Mindrup, am Freitag das Fab Lab Berlin. Beim Fab Lab Berlin handelt es sich um eine offene Entwicklungswerkstatt für Erfinderteams, Startups und Kreative. Gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Fraunhofer IZM präsentierte der Managing Director des Fab Lab Berlin, Daniel Heltzel, zunächst seine Vision für die Zukunft „Das Ziel ist neben unseren etablierten Plattform-Services wie Maschinennutzung und Coworking auch zivilgesellschaftlich relevante Verbundprojekt mit Hilfe von Fab Labs und vor allem mit dem Gedanken der Fab City weiter voranzubringen und damit die Metropolregion Berlin zu stärken“, so Heltzel. Dr. Janis Winzer vom Fraunhofer Institut schloss daran an und sagte: „Hinsichtlich Fab Labs und Startups hat Berlin die Möglichkeit, sich als Vorreiter-Standort innerhalb Deutschlands zu etablieren“. Die Fraunhofer Institute öffnen sich derzeit für Fab Labs, vor allem um dort entwickelte Produkte in die Serienfertigung zu überführen, um sie marktreif zu machen. Fraunhofer als Technologielieferant wird so Schnittstelle zwischen Startups, Fab Labs und der Industrie.

 

Frau Zypries begrüßte diese Entwicklung sehr und zeigte sich zudem begeistert über die am Standort des Fab Lab Berlin geleistete Arbeit. Neben Brigitte Zypries und Klaus Mindrup waren auch Steffen Krach, Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung des Landes Berlin, Rona Tietje, Stadträtin für Wirtschaftsförderung in Pankow sowie Dr. Philip Steden, von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH zugegen.

 

Klaus Mindrup sprach in Bezug auf das Fab Lab Berlin von einem phantastischen Projekt und meinte weiter: „Hier werden Arbeitsplätze im produzierenden Bereich geschaffen und Gründer ermutigt mit ihren kreativen Ideen an den Markt zu gehen. Es ist wichtig, Räume dazu zur Verfügung zu stellen und auch Aufgabe der öffentlichen Hand, diese Projekte zu fördern, auch durch Bundesmittel.“

 

Weitere Informationen zum Fab Lab Berlin unter: https://fablab.berlin/de/