Mindrup unterstützt Initiativkreis zum Erhalt/Gewinnung von Orten künstlerischer Arbeit.

31.05.2018 | Berliner Initiativkreis für Orte künstlerischer Arbeit hat sich konstituiert

Bereits Ende April hat sich der "Initiativkreis für Orte künstlerischer Arbeit" konstituiert.

Ziel des Kreises ist überparteilich und auf allen Ebenen der Berliner Politik, die Sicherung und Entwicklung für Räume künstlerischer Arbeit zu unterstützen.

Mitglied ist u.a. Klaus Mindrup, Bundestagsabgeordneter für Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee. "Die Verknappung von Wohn- und Gewerberäumen ist ein wirkliches Problem in unserer Stadt. Steigende Mieten treffen auch Kunstschaffende, die auf günstige Ateliers angewiesen sind. Für die Kulturmetropole Berlin ist es ein vitales Anliegen, diese Räume zu erhalten und neue, bezahlbare zu schaffen." sagt Klaus Mindrup, Bauexperte und Genossenschaftsbeauftragter der SPD-Bundestagsfraktion.

Für die Berliner Sozialdemokratie verstärkt außerdem Wibke Behrens, Stellvertretende Vorsitzende des Fachausschusses Kulturpolitik der SPD Berlin den Kreis.

"Gerade die Verschränkung der bezirklichen, Landes- und Bundespolitischen Ebene sollte insbesondere auf kulturpolitischer Ebene beispielhaft und kein Einzelfall sein." sagt Wibke Behrens, die zudem noch in der Kulturpolitischen Gesellschaft Sprecherin für Berlin und Brandenburg ist.

Weitere Mitglieder des Initiativkreises sind:

Florian Schmidt (B’90/Die Grünen), Baustadtrat und ehemaliger Atelierbeauftragter in Friedrichshain-Kreuzberg,

Christian Goiny (CDU), Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und haushaltspolitischer Sprecher.

Juliane Witt (Die Linke Berlin), Bezirksstadträtin für Kultur und Facility Management in Marzahn-Hellersdorf,

Mitwirken werden die Architektengruppe raumlaborberlin und das Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZK/U).

 

Zu den Aufgaben der Mitglieder des Initiativkreises gehört die Entwicklung von Strategien für die Erschließung neuer, bezahlbarer Atelierräume und die Unterstützung bei der Umsetzung. Dabei werden insbesondere die aktuellen Entwicklungen der wachsenden Stadt in die Überlegungen miteinbezogen. Zentrale Leitlinie bleibt der Erhalt der Berliner Nutzungsmischung aus Gewerbe, Kunst, Wohnen, Kultur und Sozialangeboten. Das gilt sowohl für bestehende Kieze, als auch für neuentstehende Quartiere.