Auf dem Weg zur Renaturierung des Wilhelmsruher Sees

Berliner Woche

06.09.2017 | Berliner Woche I Anne Schäfer-Junker I 06.09.2017:

Der Wilhelmsruher See gehört zu den Berliner Standgewässern im gewässerreichen Norden Pankows und ist extrem renaturierungsbedürftig.

Möglicherweise durch Baumaßnahmen im einwohnerstärksten Berliner Bezirk verursacht, geht wenig voran in der Zusammenarbeit zwischen Senat und Bezirk(en). Besonderes Beispiel: Die Renaturierung der Panke (Fließgewässer), die 2015 beginnen sollte. Der Wilhelmsruher See wirkt wie ein Schandfleck im grünen Berliner Norden. 

Deshalb sprach der SPD-Bundestagsabgeordnete Klaus Mindrup am 1.9.2017 mit der Bürgerinitiative, mit Pädagogen und Fachleuten vor Ort zu dringend erforderlichen Maßnahmen zwecks Renaturierung des Wilhelmsruher Sees. Klaus MIndrup ist es schon lange ein Anliegen, die Renaturierung in Gang zu bringen. „Es ist nicht hinnehmbar, dass 28 Jahre nach dem Mauerfall ein Landschaftsschutzgebiet am ehemaligen Mauerstreifen derart mit zerschlagenem Beton, sichtbar brauner Brühe und Trostlosigkeit existiert. Die bereits eingeleiteten Maßnahmen sind ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Ufer sollten naturnah gestaltet werden. Das Grundwasserströmungsmodell von Büro Hartmut Wassmann und die Messungen des Grundwassers an weiteren Stellen an Land bringen Einzelerkenntnisse, die im Zusammenhang ausgewertet werden müssen. Es wäre notwendig, einen Erfahrungsaustausch mit Praktikern des ‚märkischen Sandes’ wie bspw. in der Berliner Mitte, zu Bodenbeschaffenheiten des Berliner Urstromtals und die in die Wege zu leitenden Maßnahmen zu führen.“

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