Zivilgesellschaftliche Aktionen und Initiativen zum Unterstützen und Teilen

Lichtblick-Kino

Jede*r von uns kann einen kleinen, aber wichtigen Beitrag leisten um soziale und kulturelle Einrichtungen sowie kleine Unternehmen (u.a. Buchhandlungen, Restaurants, Bars, Kinos, Theater, Clubs) in dieser für sie finanziell schwierigen Zeit zu unterstützen. Hier einige Beispiele:

Straßenfeger e.V. 

Der Strassenfeger e.V. versorgt täglich 31 Menschen in der ganzjährigen Notunterkunft in der Storkower Str.139c mit Schlafplätzen und Lebensmitteln. Aufgrund der Auswirkungen durch die Covid19 Pandemie gelingt es kaum noch, die ganzjährige Notunterkunft in Betrieb zu halten. Berlins Notunterkünfte sind auf ehrenamtliche Helfer angewiesen. Jedoch täglich hat der Strassenfeger mit Quarantänefällen zu kämpfen oder mit ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern, die aufgrund ihres Alters oder aufgrund chronischer Erkrankungen und ähnlichem keine Schichten mehr antreten können, da sie zu den Risikogruppen gehören.

Es werden dringend ehrenamtliche Helfer benötigt, die nicht zu den Risikogruppen gehören (keine chronischen Erkrankungen und unter 60 Jahre). Aufgrund der Schließung der Berliner Tafel und Hamsterkäufen durch die Bevölkerung erhält der Strassenfeger so gut wie keine Lebensmittel mehr, um die obdachlosen Menschen in der Notunterkunft zu versorgen. Der Strassenfeger ist auf Spenden angewiesen, da die ca. 14.000 Essen jährlich nicht vollständig von den Zuwendungen abgedeckt werden können. 90 Prozent der Lebensmittel bestehen jährlich aus Spenden. Diese fallen nun weg, so dass der Strassenfeger dringend auf Geldspenden angewiesen ist. Breits zubereitete oder geöffnete Lebensmittelspenden dürfen nicht angenommen werden. Sollte es sich jedoch um Sammlungen verpackter Lebensmittel handeln (Nudeln, Reis, Mehl, Salz, Bohnen, etc oder Dosen), dann wäre es dem Strassenfeger möglich, diese anzunehmen.

Kontakt

Initiative für Bühnen und die freie Szene

Wegen der Corona-Krise mussten Konzerte, Lesungen oder Auftritte abgesagt werden. Viele Kulturveranstalter und freischaffende Künstlerinnen und Künstler erleiden deshalb große finanzielle Einbußen und sehen sich in ihrer Existenz bedroht. Die Initiatoren von #AktionTicketBehalten oder #meinekartemeinebuehne fürchten das Aus noch vieler folgender Veranstaltungen bis in den frühen Sommer hinein. Wer Künstlerinnen und Künstlern helfen will, kann das tun, indem er sein bereits gekauftes Ticket nicht zurückgibt und den Preis des Tickets auf diese Weise symbolisch spendet.

Mehr Informationen

Initiative „hilfdeinemkino.de“

Wegen der Ansteckungs-Gefahr durch das Corona-Virus bleiben Kinos bis auf weiteres geschlossen. Die Schließung bedeutet einen harten Einschnitt für die Kinobetreiber*innen, der sie an die Grenze der Existenzfähigkeit bringt. Mit der Initiative „hilfdeinemkino“ kannst du dein Lieblingskino durch das Anschauen von Kinowerbespots und/oder durch eine Spende unterstützen.

Lichtblick-Kino 

Auch das Lichtblickkino in Prenzlauer Berg braucht eure Unterstützung. Wenn Ihr helfen wollt, diesen – für das Kino auch finanziell – kritischen Moment zu überstehen, dann unterstützt sie bitte mit einer Spende.
Bankverbindung:
Stattkino Berlin e.V.,
IBAN: DE23 1005 0000 0190 5339 27 (Berliner Sparkasse)
Für weitere Informationen zum Thema Spende schreibt bitte an: spende@lichtblick-kino.org

Initiative „www.helfen.berlin

Unterstütze deinen Lieblingsort im Kiez (u.a. geschlossene Bars, Restaurants, kleine Läden) per Kauf eines Gutscheins und löse ihn bei der Wieder-Eröffnung ein. Weitere Websites mit der gleichen Idee stehen in den Startlöchern, wie Hilfe.lokal, Paynoweatlater, Supportyourlocal oder Supportyourlocalbar.

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Hilfen für Schriftsteller*innen

Gezielt Bücher kaufen, anstatt sie zu leihen. Das hilft den Schriftsteller*innen. Oder: In Buchhandlungen verstärkt Gutscheine kaufen. Dafür wirbt z.B. die bundesweite Kampagne "Freundschaft fürs Lesen" der Berliner Buchmarketing-Agentur "Literaturtest". Falls eure Kiezbuchhandlung nicht dabei sein sollte, erkundigt euch online bei eurer jeweiligen Buchhandlung, welche Möglichkeiten der Unterstützung es gibt.

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Spenden zum Erhalt der Berliner Clubkultur

Die Berliner Clubkultur steht vor der größten Herausforderung ihrer Geschichte. Das gesamte Berliner Nachtleben wurde behördlich stillgelegt, um die Ausbreitung des Coronavirus zu unterbinden. Um das Überleben zu sichern sind Spenden notwendig.

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